Sir John Carew Eccles und die Psychonen

Das mein Junge ist ein Mikroskop!” Und der Junge staunt, sagt “ooohhh”, streckt seine Hand aus und möchte es anfassen. Denn so begreifen Kinder, indem sie es anfassen, als ob sie sich durch die Berührung davon überzeugen müssten das es echt ist. Be-greif-en, an-fassen, das scheint immens wichtig zu sein. Wie oft musste ich mich bei einem Krimi im Fernsehen in Selbstbeherrschung üben, wenn der Schauspieler das Blut anfassen wollte (“oh, es ist Blut”) um nicht laut zu schreien: “Du Idiot! Warum willst du es anfassen? Es ist doch ganz eindeutig Blut!”. Aber so sind Menschen nun einmal.

Dabei begreifen wir doch auch Dinge die nicht mit Händen greifbar sind, wie die Schwerkraft, den Magnetismus, Radioaktivität. Es gibt noch weitaus ätherische Substanzen die man erforscht hat, wie Zufallszahlen, Abstrakte Zahlen, oder einfach nur Ideen. Daher stammt auch das Wort “Idealismus”, die Vorstellung das die Welt auf einem Geistigen Prinzip basiert und nicht wirklich aus Materie besteht. Da die meisten Menschen es aber gerne in den Händen halten wollen, das was sie zu begreifen versuchen, können sie mit dem Idealismus rein gar nichts anfangen.

In der Homöopathie gibt es Arzneimittel die aus Imponderabilien erstellt wurden. Die Ursubstanz war also nicht materiell, wie z.B. Sonnenlicht (Sol) oder Mondlicht (Luna). Da könnte ein Pseudoskeptiker (typischerweise ein obstipierter, ehrenamtlicher Dogma-Agent der militanten Atheisten-Fraktion) die Wand hoch laufen wenn er das nur liest. Und doch wirken diese “Substanzen” sehr wohl. Man muss es nur einmal ausprobiert haben um sich selbst davon zu überzeugen.

Es ist auch eine Tatsache das die Metaphysik nicht Jedermanns Sache ist. Viele wollen lieber einfach nur gut essen, ein Wein trinken, oder ein Bierchen, dann den Fernseher einschalten (und das Gehirn ausschalten), die Frau wählt eine Serie mit Liebe und Intrige aus, der Mann schaut sich eine moderne Variante der Gladiatorenkämpfe an wo ein Lederball auf einer grünen Wiese hin und her getreten wird, und so verbringen die meisten ihre Freizeit. Nur wenige nehmen ein Buch in die Hand und noch viel viel seltener gibt es einzelne Individuen die in ihrem Kopf eine Explosion von Ideen haben und gleichzeitig 25.374 Fragen über die Existenz und das Wesens des Seins haben (meistens nach einer Tasse Kaffee oder Grünen Tee).

Daher bitte nicht wundern, wenn die Wissenschaft einfach nicht mehr weiterkommt und wir immer noch das alte Weltbild restaurieren, statt uns am neuen Paradigma zu erfreuen. Wie viele Milliarden sind in die Teilchenbeschleuniger verschwendet worden, nur um den Materialismus noch eine Weile am Leben zu erhalten?

Sir John Carew Eccles, ein australischer Physiologe, Neurowissenschaftler und Philosoph (mit Nobelpreis und allen drum und dran), war sich sicher das es ein immaterielles Bewusstsein geben muss. Laut seinem Buch “Wie das Selbst sein Gehirn steuert” (Berlin 1994) entsteht das Bewusstsein nicht im Gehirn. Es ist also nicht lokalisiert zwischen den beiden Ohren. Begreift ihr das? Wenn nicht, dann fasst euch an den Kopf. Oder alternativ an den Kinn und sagt “mmmmhhhh”.

Also was Eccles so erforscht hatte war folgendes: wenn ein Mensch seinen Freien Willen dazu nutzt spontan in die Hände klatschen zu wollen, dann müssen Millionen von Neuronen synchron feuern. Die gesamte Prozedur ist vergleichbar mit einem komplexen Musikstück welches von tausenden von Musikern gespielt werden, koordiniert von einem Dirigenten. Die Materialisten sagen es gebe keinen Freien Willen und somit auch keine echte Spontanität. Das würde implizieren, dass die Neuronen nicht von sich selbst aus feuern, sondern durch einen externen Reiz. Wenn dem so wäre, dann müssten doch hier und dort Menschen einfach so in die Hände klatschen, in die Luft springen und “Juchu” rufen, bei jedem kleinsten externen Stimulus. Eccles aber behauptet ein Neuron im Gehirn würde früher oder später ganz von selbst “schießen” auch ohne einen externen Signal empfangen zu haben. Die Wahrscheinlichkeit das dies passiert wäre um die 1:10.000.000 (eins zu zehn Millionen) am Tag. Der Neuron steht also schon unter Spannung und entlädt sich spontan irgendwann im Laufe des Tages ganz von selbst. Bei Milliarden von Neuronen wären das tausende von spontanen Signalen im Gehirn täglich die einen “internen Stimulus” ergeben.

Jetzt kommt das wirklich Interessante was Eccles so erdacht hat: Was wenn die Wahrscheinlichkeit des spontanen internen Signals durch eine immaterielle Entität verändert wird? Das heißt der Mensch möchte in die Hände klatschen und sogenannte Psychonen (immaterielle Geistes Einheiten gebunden an dem Neuron) verändern die Wahrscheinlichkeit das bestimmte Neuronen genau JETZT feuern von 1:10.000.000 auf nur 1:10. Dabei wird das Energieerhaltungssatz nicht umgangen! Clever!

Das ist doch eigentlich etwas sehr ähnliches wie die Synchronizität die Carl Gustav Jung beobachten konnte. Als Synchronizität bezeichnet man zeitlich korrelierende Ereignisse, die nicht über eine Kausalbeziehung verknüpft sind (die also akausal sind), jedoch als miteinander verbunden, aufeinander bezogen wahrgenommen und gedeutet werden. In Wikipedia liest sich die Beschreibung so: “Es handelt sich bei der Synchronizität um ein inneres Ereignis (eine lebhafte, aufrührende Idee, einen Traum, eine Vision oder Emotion) und ein äußeres, physisches Ereignis, welches eine (körperlich) manifestierte Spiegelung des inneren (seelischen) Zustandes bzw. dessen Entsprechung darstellt. Um das Doppelereignis tatsächlich als Synchronizität definieren zu können, ist es unerlässlich, dass das innere chronologisch vor oder aber genau gleichzeitig („synchron“) mit dem äußeren Ereignis geschehen ist. Andernfalls könnte angenommen werden, dass das innere Phänomen auf das äußerlich wahrgenommene vorherige Ereignis reagiert (womit wieder eine quasi kausale Erklärung möglich wäre).”

Eccles beschreibt eine innere Synchronizität und Jung eine äußere. Wozu bin ich eigentlich zur Schule gegangen? Dort hat man mir das nicht beigebracht. Aber das sollte man jetzt so langsam tun. Denn wir schreiten voran in der Technik und Quantencomputer sind bald in jedem Haushalt verfügbar. Wie erklären dann die Eltern ihren Kindern nun was QBits sind? Bits die gleichzeitig 0 und 1 sind, nur das sie sich erst dazu entscheiden das eine oder das andere zu sein sobald man diese beobachtet, entsprechen doch nicht den materialistischen Weltbild.

Und jetzt kommt mir folgender Gedanke: wenn ein immaterielles Psychon ein einzelnes Neuron steuert, viele Psychonen das Bewusstsein bilden und das gesamte Gehirn steuern, und unser Bewusstsein sogar in der Lage ist Synchronizitäten mit äußeren, physischen Ereignissen zu provozieren, dann wäre doch ein höheres Bewusstsein (Gott) doch auch in der Lage die gesamte Welt zum positiven zu beeinflussen.

Wenn der aktuelle Herrscher dieser alten Welt eine immaterielle Person ist, dann muss es sich um einen absoluten Feigling handeln. Dieser Kriminelle hat die Welt ausgebeutet, die Menschen belogen und Hochverrat am Höchsten begangen. Sein unsichtbarer Einfluss wurde von Milliarden von Menschen nicht erkannt oder bewusst ignoriert, bzw von einigen sogar gerne angenommen da sie sehr ähnlich ticken. Da dieser Herrscher an Macht verlieren würde wenn man seine wahre Natur erkennt und sich ihm bewusst widersetzt, hält er sich natürlich versteckt. Aber sein Einfluss auf diese Welt ist nicht zu übersehen.

Gut zu wissen, dass der Teufel nur noch wenig Zeit hat um sich auszutoben, denn bald kommt eine Neue Welt wo sein Einfluss von Gott unterbunden wird. Was danach folgt ist ein globaler Sinneswandel.

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